Vollautomatisches Trading mit GostPro: Erster Track Record steht!

Welche Trefferquote hätten’s gern? Darfs noch etwas mehr sein? Wenn man sich mal in der Traderszene umsieht, haben die wenigsten profitablen Trader eine Trefferquote jenseits der 50%, die meisten sogar darunter. Das heißt, das realisierte CRV muss bei diesen Tradern höher als 1:1 sein, um einen Gewinn zu erwirtschaften und möglichst auch noch die Orderkosten abzudecken. Folglich beginnt man als Trader die Suche nach einem möglichst profitablen Einstieg in einen Trade und versucht im Anschluss durch das Trade-Management, die Chancen auf ein profitables System zu seinen Gunsten zu verschieben. Mit der Pro-Version von Gost, ein Zusatzprogramm für den StereoTrader, habe ich nun die Funktion auf vollautomatisches Trading einem kleinen Test unterzogen, mit folgendem Ergebnis:

Bevor ich ein neues Handelssystem starte, möchte ich erstmal wissen, wie denn überhaupt in etwa die Erfolgsaussichten mit einem solchen System sind. Einfach ein System kaufen, in den Chart ziehen und hoffen, dass alles gut geht, ist nicht die beste Idee, wenn man etwas länger Freude an seinem Tradingkonto haben möchte. Somit habe ich auch die Autotrading-Funktion in GostPro erstmal einem längeren Test unterzogen, um einigermaßen verlässliche Aussagen über die Profitabilität des Systems zu gewinnen und eine kleine Statistik an der Hand zu haben.

Was ist Gost?

Gost ist, um es kurz zu machen, ein Zusatztool für den StereoTrader mit vielfältigen Möglichkeiten, die den Funktionsumfang der Handelsplattform deutlich erweitern. Möglich sind damit zum Beispiel:

  • automatisierte Teilverkäufe nach einer bestimmten Strecke oder der aktuellen ATR des Marktes,
  • Limit Pullback-Order statt Take Profit
  • Band-Trading und Level-Trading im halb- sowie im vollautomatischen Betrieb.

Obwohl die Funktionalitäten von Gost rasant ausgebaut werden, habe ich mich zunächst einmal auf das vollautomatische Band-Trading fokussiert, um nicht alles durcheinander zu testen und erstmal eine einigermaßen verlässliche Statistik zu erhalten.

Was ist Band-Trading?

Band-Trading ist die simpelste Form um mit Gost vollautomatisch zu handeln. Hierbei wird einfach eine Order automatisch von Gost an das Band gelegt und nach dem Order-Fill von den weiteren StereoTrader-Funktionen verwaltet. So können wir entweder mit einem Take Profit arbeiten, Teilverkäufe durchführen lassen oder den Trade nach einer vordefinierten Distanz trailen lassen. Da die Möglichkeiten hier sehr umfangreich sind, entscheide ich mich für den ersten Test einfach für einen sehr guten und engen Trailing-Stop im StereoTrader.

Beim Band-Trading, der einfachsten Form des vollautomatischen Tradings mit GostPro, wird einfach eine Order an die Unter- oder Oberseite des Bandes gelegt, auf Wunsch mit einem leichten Versatz. Der Stop wird über/unter dem Band gelegt. In der Folge kommt es nur darauf an, nach einem Fill der Position diese möglichst geschickt verwalten zu lassen, um ein profitables Handelssystem damit zu generieren.
Beim Band-Trading, der einfachsten Form des vollautomatischen Tradings mit GostPro, wird einfach eine Order an die Unter- oder Oberseite des Bandes gelegt, auf Wunsch mit einem leichten Versatz. Der Stop wird über/unter dem Band gelegt. In der Folge kommt es nur darauf an, nach einem Fill der Position diese möglichst geschickt verwalten zu lassen, um ein profitables Handelssystem damit zu generieren.

Das Experiment

Um zu überprüfen wie gut das Band funktioniert, lasse ich das Setup mehrere Tage vollautomatisch durchlaufen. Und das Ergebns ist erstaunlich:

In meinem kleinen Gost BT-Guide beschreibe ich den exakten Versuchsablaub, die Überlegungen dahinter sowie die genauen Einstellungen, die ich für dieses Resultat verwendet habe.
In meinem kleinen Gost BT-Guide beschreibe ich den exakten Versuchsablaub, die Überlegungen dahinter sowie die genauen Einstellungen, die ich für dieses Resultat verwendet habe.

Nach rund 340 Trades im Futures-Markt (micro/Mini) konnte eine Performance von etwa 40 Prozent erzielt werden. Nach anfänglichen Schwankungen in der Equity, wo ich noch verschiedene Einstellungen in Bezug auf den besten Trail testete, nahm das Programm Fahrt auf. Dabei habe ich einfach versucht, die Wahrscheinlichkeiten alle auf meine Seite zu ziehen. Natürlich hat auch dieses System seine DrawDowns und Ausstopper, wie jedes andere konventionelle Trading-System, sei es vollautomatisch, halbautomatisch oder manuell. Aber in Summe scheint der Markt das Band öfters zu respektieren als nicht und deshalb liegt man mit der Methode schon mal besser als mit dem berühmten 50:50-Joker oder der bekannten „Münzwurfstrategie“.

Warum das System funktioniert

Psychologie spielt eine entscheidende Rolle im Trading. Nicht zuletzt wegen dieses Faktors scheitern viele Trader, weil sie keine Verluststrecke durchhalten oder ins Schwitzen kommen, wenn die Strategie erst in den DrawDown läuft. Natürlich kann man auch mit dem vollautomatischen Band-Trading keine verlässliche Auskunft auf zukünftige Trades geben. Fakt ist jedoch, dass es im untersuchten Zeitraum sowohl an Trendtagen wie auch an Range-Tagen ein solides Gesamtergebnis gebracht hat. Bei den untersuchten Werten konnte der S&P das beste Ergebnis generieren, gefolgt vom Dow Jones Future. Die Indizes Nasdaq und DAX waren (wahrscheinlich aufgrund ihrer geringen Liqudität) für dieses System weniger geeignet.

Der kleine BT-Trading Guide

Meine Vorüberlegungen und die gesamten Settings habe ich in einem kleinen Gost BT-Trading-Guide aufgeschrieben. Wer Gost über diesen Link bestellt kann den BT-Guide anfordern und spart sich wahrscheinlich so erstmal wertvolle Zeit für die im Test verwendeten Einstellungen, die zugegebener Maßen im StereoTrader recht komplex sein können. In der neuesten und aktuellen Gost-Version 1.3 kann man sogar ein ganzes Order-Grid ans Band legen, was in diesem vorliegenden Test noch gar nicht genutzt wurde. Natürlich war dieser kleine Test nur ein Anfang und ist sicherlich bei weitem nicht der Heilige Gral. Im Rahmen der Gost-Community auf Facebook wird es sicherlich in Zukunft noch weitere Tests und – vielleicht sogar – noch bessere Ergebnisse geben, eventuell sogar in völlig anderen Werten, Forex-Paaren oder Aktien. Je mehr mitmachen desto besser und desto verlässlichere Ergebnisse können wir gemeinsam in der Community-Arbeit erzielen. Fröhliches Testen und Traden mit Gost!

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